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12.03.19
Weniger Arteriosklerose durch mehr Schlaf
Eine kurze Schlafdauer kann mit künftigen Herz-Kreislauf-Risiken verbunden sein. Dies zeigte eine 21-jährige Beobachtungsdauer. Insgesamt wurden 759 Männer im Alter von 50 Jahren untersucht. Solche Männer, die 5 Stunden oder weniger schliefen hatten im Alter von 71 Jahren ein doppelt so hohes Risiko, ein Herz-Kreislauf-Ereignis zu erleiden, als solche mit normaler Schlafdauer, wobei alle Risikofaktoren berücksichtigt waren. Männer, die pro Nacht nur 5 Stunden oder weniger schliefen, gehörten zur Gruppe mit kurzer Schlafdauer; Männer mit 7 oder 8 Stunden Nachtschlaf gehörten dagegen zu denen mit normaler Schlafdauer. Die Erhöhung des Herz-Kreislauf-Risikos (Arteriosklerose) bei unzureichendem Schlaf ist vergleichbar mit dem Risiko durch Rauchen oder Diabetes bei einem 50-jährigen, betonte der leitende Wissenschaftler. Zudem betonen die Ergebnisse die Bedeutung des Schlafes.
Dieses Ergebnis wird von einer spanischen Studie gestützt, bei der das Schlafverhalten an fast 4.000 gesunden Erwachsenen im Alter von durchschnittlich 46 Jahren untersucht wurde. In dieser Studie zeigte sich, dass diejenigen Studienteilnehmer mit einer sehr kurzen Schlafdauer ein wesentlich höheres Arteriosklerose-Risiko hatten als solche mit täglich 7-8 Stunden Schlaf. Je häufiger der Schlaf unterbrochen wurde, desto häufiger trat bei den Betroffenen auch Arteriosklerose auf.
Demnach werden zu wenig oder unruhiger Schlaf als Risikofaktoren für das Verstopfen oder Verengen von Arterien angesehen.

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