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19.06.19
Wie Schlafmangel das Immunsystem schwächt
Schlafen ist gut für die Gesundheit. Wer nicht ausreichend schläft, schwächt sein Immunsystem. Schon ein kurzer Schlafmangel hemmt die Arbeit bestimmter Abwehrzellen, den sogenannten T-Zellen. Normalerweise heften sich die T-Zellen über ein bestimmtes Haftmolekül an infizierte Zellen an und können diese beseitigen.
Ein deutsches Forscherteam führte mit Versuchsteilnehmern ein 24-stündiges Experiment durch. Hierbei untersuchten sie das Blut von zwei Gruppen: Während eine Gruppe nachts 8 Stunden lang schlief, blieb die andere Gruppe über den gesamten Zeitraum wach. Das untersuchte Blut der Schlafenden – Blutentnahme erfolgte über eine Armkanüle, damit schlafende Versuchsteilnehmer nicht gestört wurden – zeigte eine hohe Fähigkeit, an infizierte Zellen anzudocken, während dies bei Schlafentzug/Schlafmangel sank. Bei Schlafmangel geht daher den Immunzellen die Fähigkeit des Andockens verloren. Diese Andockfunktion ist sehr wichtig, da sich dadurch der Organismus von infizierten Zellen befreit. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass durch Schlafentzug, die Fähigkeit des Immunsystems infizierte Zellen abzutöten, reduziert wird.

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