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09.09.19
Gibt es eine Verbindung zwischen starken Schlafstörungen und Herzschwäche?
In Deutschland leiden Millionen von Menschen unter Schlafstörungen. Entweder kommen die Betroffenen abends nicht zur Ruhe oder sie wachen nachts immer wieder auf und schlafen dementsprechend nicht durch. Am nächsten Tag fühlen sie sich müde und gerädert. Laut einem Krankenkassenreport leidet jeder zehnte Arbeitnehmer (9,4 Prozent) unter schweren Schlafstörungen (Insomnien) mit Ein- und Durchschlafstörungen, schlechter Schlafqualität, Tagesmüdigkeit und Erschöpfung. Seit 2010 nehmen schwere Schlafstörungen um 60 Prozent zu. Von leichten Schlafproblemen berichten sogar 80 % der Erwerbstätigen.
Betroffene Personen, die unter schweren Schlafstörungen leiden, haben ein erhöhtes Risiko für verschiedene Herzerkrankungen und Schlaganfälle, wie eine schwedische Studie jetzt in der Fachliteratur berichtet. Die Forscher wendeten in dieser Studie die sogenannte Mendelsche Randomisierung an, bei der genetische Varianten, die mit bestimmten Risikofaktoren verbunden sind, berücksichtigt wurden. In vorangegangenen Beobachtungsstudien konnte nicht eindeutig bestimmt werden, ob Schlafstörung Herzkrankheiten und Schlaganfälle verursacht oder nur mit ihnen assoziiert ist. Weitere Studien müssen demnach folgen, um den Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Herzschwäche zu manifestieren.
Grundsätzlich sollte laut der „Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin“ die Schlafhygiene beachtet werden: täglich um die gleiche Zeit aufstehen; nur dann Schlafen gehen, wenn man wirklich müde ist; regelmäßig Sport treiben; meiden von Kaffee, Alkohol und/oder Zigaretten vor dem Schlafen gehen; keinen Mittagsschlaf.

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