Purpursonnenhut - stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte
Der menschliche Organismus wehrt sich beispielsweise gegen Viren oder andere Fremdstoffe mit Hilfe von bestimmten Abwehrmechanismen. Arzneimittel aus dem Purpursonnenhut stärken diese körpereigenen Abwehrkräfte, indem sie einen Teil unseres Immunsystems, das sogenannte „unspezifische“, stimulieren. Infolgedessen steigt die Zahl der weißen Blutkörperchen an und damit auch die Zahl der „Fresszellen“. Diese Zellen können eindringende Fremdstoffe aufnehmen und vernichten (Phagozytose). Gleichzeitig erhöht der Purpursonnenhut auch die Aktivität von Fresszellen, so dass Keime reduziert und Entzündungen gehemmt werden können.
Purpursonnenhutkraut, wie in den höchstdosierten Arzneimitteln Immunobion® und Immunobion® forte, dient unter anderem der unterstützenden Behandlung häufig wiederkehrender Infekte im Bereich der Atemwege. Die Erkältungsdauer kann verkürzt und die Zahl der Erkältungen verringert sein. Den besten Erfolg erzielt man, wenn der Sonnenhut schon bei den ersten Anzeichen einer Erkältung eingenommen wird.
Welche Inhaltsstoffe helfen besonders? Im Kraut des Purpursonnenhutes findet man vier Stoffgruppen, die die Abwehrkräfte besonders gut aktivieren. Dazu gehören bestimmte Formen der Kaffeesäure, Vielfachzucker, bestimmte Eiweiß-Zucker und ungesättigte Fettsäuren. Außerdem sind ätherische Öle, besondere Pflanzenfarbstoffe und Vitamin C enthalten. Die vielfältige Wirkung des Sonnenhut-Presssaftes ist vermutlich nicht nur auf einen einzelnen Bestandteil, sondern auf die Kombination aller Inhaltsstoffe zurückzuführen.
Höchstdosiert für das Immunsystem Medizinisch genutzt werden die zur Blütezeit geernteten oberirdischen Teile des Purpursonnenhuts (Echinacea purpurea (L.) Moench). Eine Immunobion® bzw. eine Immunobion® forte-Tablette enthalten 175 mg bzw. sogar 392 mg getrockneten Presssaft aus dem frischen, blühenden Purpursonnenhutkraut. Die Pflanzen werden in Deutschland angebaut und in voller Blüte von Juli bis August geerntet. Jetzt enthält das Kraut die höchste Menge an Wirkstoff. In Form von Tabletten ist der Presssaft optimal vor Umwelteinflüssen geschützt und leicht einzunehmen.
Roter Sonnenhut und stachliger Igelkopf
Die bekannteste und arzneilich meist genutzte Sonnenhutart ist der Purpursonnenhut Echinacea purpurea (L.) Moench. Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem nordamerikanischen Tiefland und wird erst seit dem 19. Jahrhundert auch in Europa kultiviert. Die Indianer nutzten Pflanzen und Wurzeln zur Behandlung von Wunden, Insektenstichen oder Schlangenbissen. In der deutschen Volksmedizin ist der Sonnenhut dagegen unbekannt. Wegen seiner wunderschönen Blüten wurde er lediglich zur Zierde in den Gärten angepflanzt.
Der Purpursonnenhut gehört wie Kamille und Löwenzahn zur Familie der Korbblüter (Asteraceae). An der Stängelspitze sitzt eine scheinbare, einzige, markante Blüte, die aber in Wirklichkeit botanisch gesehen aus vielen kleinen Einzelblüten aufgebaut ist. An dem kegel- oder körbchenförmigen Blütenköpfchen mit dunkelgelben bis bräunlichen kleinen Blüten im Inneren, stehen größere rosa bis purpurrot gefärbte Blüten(blätter), die häufig nach unten umgeschlagen sind. Aufgrund von Form und Farbe gibt es zahlreiche volkstümliche Namen. Die gesamte Körbchenblüte erinnert an einen Roten Sonnenhut; der stachlig aussehende Blütenboden eher an einen Igel.
Wissenswertes zu Erkältungen, Viren, Ansteckungsgefahr und Vorbeugung!
Gesundheit!
Wenn der Gesprächspartner niest, wünschen wir „Gesundheit“. Der neue „Knigge“ unterstützt diesen Ausspruch zwar nicht mehr, aber die gut gemeinte, alte Höflichkeitsformel wird nach wie vor positiv aufgenommen. Wir niesen, wenn es in der Nase kribbelt, z. B. aufgrund einer allergischen Reaktion oder als erste Anzeichen einer Erkältung. Eine gewöhnliche Erkältung ist eine Infektion der Atemwege, die durch bestimmte Formen von Viren verursacht wird. Solch ein grippaler Infekt ist aber nicht zu verwechseln mit der „echten“ Grippe (Influenza), die durch ganz andere Viren hervorgerufen wird. Die Symptome eines grippalen Infektes beginnen häufig mit Unwohlsein, Kratzen in Nase und Hals, gefolgt von Niesen und einer „laufenden“ Nase mit dem typischen Krankheitsgefühl.
Viren – Krankheitserreger und Parasiten Bei den bis jetzt bekannten Viren handelt es sich meistens um Krankheitserreger. Für ihr Wachstum und vor allem ihre Vermehrung benötigen sie andere pflanzliche oder tierische Zellen. Viren heften sich an die Oberflächen der Zellen an und dringen in sie ein. Danach nutzen sie die komplette Ausstattung dieser sogenannten „Wirtszelle“, um ihre eigene genetische, meist krankheitserregende Information und sich selbst zu vermehren. Die ursprünglich gesunde Wirtszelle stirbt, wenn sie die neu gebildeten Viren freilässt. Man bezeichnet Viren auch häufig als Parasiten, weil sie selbst nur profitieren, aber ihr “Wirt“ keine Vorteile hat, sondern nur Schaden davonträgt.
Wie stecken wir uns an und was passiert im menschlichen Körper? Viren werden meistens durch Tröpfcheninfektion beim Reden, Niesen oder Husten übertragen. Die Krankheitserreger wirbeln durch die Luft und werden über die Atemwege aufgenommen. Nasen- und Rachenschleimhaut schwellen an und produzieren vermehrt Sekret. Jetzt wird das Abwehrsystem des Körpers aktiviert. Es kommt zu den typischen Allgemeinbeschwerden wie Abgeschlagenheit und Fieber.
Besonders oft erkälten wir uns im Frühjahr und Herbst. In diesen „nasskalten“ Jahreszeiten ist unser Immunsystem zwar besonders aktiv, aber dadurch oft zu schwach, um sich gegen die Krankheitserreger erfolgreich zu wehren.
Was kann man zusätzlich zur Erkältungsvorbeugung tun?
Um häufige grippale Infekte zu vermeiden, sollte man das Immunsystem kräftigen. Viel frische Luft und Sport helfen, den Körper abzuhärten. Vermeiden Sie kalte Füße! Kalt-warme Wechselduschen oder Besuche in der Sauna mit Kalt- und Warmphasen kurbeln die Durchblutung an und mobilisieren die Abwehrkräfte. Eine gesunde und vitaminreiche Ernährung unterstützt das Immunsystem. Stress, Alkohol und Zigaretten schwächen es dagegen.
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